Benutzerhandbuch für Sealevel Ultra-SIO 3089 und 3189 Schnittstellenkarte
Schnellstartanleitung und technisches Handbuch für die Sealevel Ultra-SIO 3089 und 3189 Schnittstellenkarten. Erfahren Sie mehr über Jumper-Einstellungen, IRQ-Konfiguration, RS-485-Modi und Treiberinstallation.
PDF-Quelle: English · Zusammenfassung: Deutsch
Schnelle Antworten aus der Anleitung
Kurze Antwort
- Die Sealevel Ultra-SIO 3089/3189 ist eine serielle Schnittstellenkarte. Das Modell 3189 bietet eine galvanische Trennung (Isolation) bis 500V DC, während das Modell 3089 nicht isoliert ist. Beide Karten nutzen den 16550 UART. S. 3, 13
Wichtigste Schritte
- Software vor Hardware-Installation installieren S. 11
- Jumper für IRQ und I/O-Adresse konfigurieren S. 6, 7
Probleme und Lösungen
Identifizieren Sie I/O-Adresskonflikte, prüfen Sie IRQ-Einstellungen und stellen Sie sicher, dass die Karte fest im Steckplatz sitzt.
S. 15Weitere 2 Antworten anzeigen Weniger anzeigen
Technische Daten
| Parameter | Wert | Hinweis | Seiten |
|---|---|---|---|
| Stromverbrauch | 600 mA | Stromaufnahme bei +5 VDC | S. 14 |
| Betriebstemperatur | 0°C bis 70°C | Zulässiger Betriebsbereich | S. 14 |
Wo es im PDF steht
- Hardware-Konfiguration S. 6, 7, 8, 9
- Installation S. 11, 12
Inhaltsverzeichnis
Abbildungen aus der Anleitung
Bild zum Vergrößern anklickenWichtige Informationen aus der Anleitung
Das Sealevel Ultra-SIO bietet dem PC zwei zusätzliche serielle RS-422/485-Schnittstellen. Das Modell 3189 verfügt über eine galvanische Trennung (Isolation) bis 500V DC, während das Modell 3089 nicht isoliert ist. Diese Karten sind für den Anschluss von Terminals, Modems, Druckern und anderen seriellen Geräten konzipiert.

Hardware-Konfiguration



Adresswahl
Jeder Port belegt acht aufeinanderfolgende I/O-Adressen. Die Basisadresse wird über DIP-Schalter (SW1 für Port 1, SW2 für Port 2) eingestellt. Stellen Sie sicher, dass keine zwei Adapter im System dieselbe I/O-Adresse belegen.
IRQ-Auswahl und Interrupt-Modi
Die Interrupt-Anforderung (IRQ) wird über die Header E11 und E12 konfiguriert. Die Interrupt-Modi (Normal 'N', Shared 'S', Pull-down 'M') werden über die Header E5 und E6 eingestellt. Für den Shared-Modus muss ein Port auf 'M' gesetzt werden, um den Pull-down-Widerstand zu aktivieren.
RS-485-Modi und Terminierung
Die RS-485-Schnittstelle unterstützt 'Auto'- oder 'RTS'-Enable-Modi, konfigurierbar über die Header E8 und E10. Die Header E3 und E9 steuern die Echo-Funktion und den RS-422/485-Treiberstatus. Die Leitungsabschlusswiderstände (120 Ohm) und Pull-up/Pull-down-Widerstände werden über die Header E1 und E4 konfiguriert.
Installation
Windows: Installieren Sie die Software vor dem Einbau der Hardware. Laden Sie die Treiber von der Sealevel-Website herunter, wählen Sie die Teilenummer (3189) und führen Sie die Installation aus. Überprüfen Sie die erfolgreiche Installation im 'SeaCOM'-Programmordner.
Linux: Root-Rechte sind für die Installation erforderlich. Laden Sie die SeaCOM-Software herunter, extrahieren Sie das Archiv und folgen Sie den Anweisungen in der README-Datei.
Technische Beschreibung
Die Karte verwendet den 16550 UART mit 16-Byte FIFO. Die Pinbelegung des DB-9-Steckers umfasst Signale für GND, TX+/-, RX+/-, RTS+/-, und CTS+/-.

Fehlerbehebung
Bei Funktionsstörungen identifizieren Sie I/O-Adresskonflikte und stellen Sie sicher, dass der Adapter korrekt im Steckplatz sitzt. Nutzen Sie das Diagnose-Tool 'WinSSD' (unter Windows 7 oder neuer), um die Funktionalität der Ports zu überprüfen.
Praktische Hilfe
Typische Probleme
Überprüfen Sie auf I/O-Adresskonflikte mit anderen installierten Karten und stellen Sie sicher, dass der IRQ korrekt konfiguriert ist.
Stellen Sie sicher, dass die Terminierung (120 Ohm) an den Enden des Busses korrekt gesetzt ist und keine Masseschleifen vorliegen.
Vor der Verwendung
- Installieren Sie die Treibersoftware, bevor Sie die Karte in den PC einbauen.
- Überprüfen Sie die Jumper-Einstellungen für IRQ und I/O-Adresse gemäß den Systemanforderungen.
- Stellen Sie sicher, dass der korrekte RS-485-Modus (Auto/RTS) für Ihre Anwendung gewählt ist.
- Prüfen Sie, ob die Terminierung für RS-485-Netzwerke korrekt konfiguriert ist.
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Technische Daten in der Praxis
- Betriebstemperatur
- 0°C bis 70°C für den Betrieb.
- Stromverbrauch
- 600 mA bei +5 VDC.
Abbildungen und Diagramme
- DIP-Schalter-Tabelle zur Auswahl der Basisadresse.
- Jumper-Konfiguration für IRQ-Auswahl (E11/E12).
- Jumper-Konfiguration für Interrupt-Modi (E5/E6).
- Jumper-Konfiguration für RS-485-Modi (E8/E10, E3/E9).
Modellkompatibilität
- Modell 3189 ist isoliert, Modell 3089 ist nicht isoliert.
- Unterstützt Windows 7 und neuer sowie Linux.
- RS-485-Modus erfordert korrekte Terminierung an den Bus-Enden.
Autor der Aufbereitung
Markus Weber
Dokumentationsanalyst