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Anleitung zur Fehlerbehebung von FOUNDATION Fieldbus mit Fluke ScopeMeter 190C Series

Erfahren Sie, wie Sie FOUNDATION Fieldbus H-1 Segmente mit dem Fluke ScopeMeter 190C Series analysieren und Fehler beheben. Detaillierte Anleitung zur Wellenformanalyse, Signaldiagnose und Isolierung fehlerhafter Geräte.

Schnelle Antworten aus der Anleitung

Kurze Antwort

  • Das Fluke ScopeMeter 190C Series ermöglicht die Diagnose von FOUNDATION Fieldbus H-1 Segmenten durch die Analyse von DC-Wellenformcharakteristiken, um Rauschen, Störungen oder fehlerhafte Geräte zu identifizieren. S. 1

Wichtigste Schritte

  • Verbindung herstellen S. 1
  • Oszilloskop konfigurieren S. 1

Probleme und Lösungen

Keine Wellenform

LAS (Link Active Scheduler) ist wahrscheinlich fehlerhaft.

S. 1
Signalstörungen/Spikes

Gerät isolieren, indem Sie nacheinander Geräte entfernen.

S. 2

Wo es im PDF steht

  • Grundlagen der Fehlerbehebung S. 1
  • Wellenformbeispiele und Isolierung S. 2
Inhaltsverzeichnis

Abbildungen aus der Anleitung

Bild zum Vergrößern anklicken

Wichtige Informationen zur Fehlerbehebung

Dieses Dokument beschreibt die Verwendung des Fluke ScopeMeter 190C Series zur Diagnose von FOUNDATION Fieldbus H-1 Segmenten. Die Analyse von DC-Wellenformcharakteristiken ermöglicht es Technikern, Signalstörungen, Rauschen oder fehlerhafte Geräte in einem Fieldbus-Netzwerk zu identifizieren.

Vorbereitung der Messung

Für eine korrekte Diagnose ist eine korrekte Konfiguration des Oszilloskops erforderlich:

  • Stellen Sie sicher, dass das ScopeMeter batteriebetrieben ist, um eine galvanische Trennung von der Erde zu gewährleisten.
  • Verbinden Sie die Messsonde und den Erdungsanschluss über beide Drähte des H-1 Segments.
  • Stellen Sie das ScopeMeter auf die Erfassung eines 32-Mikrosekunden-Bitmusters ein.
  • Konfigurieren Sie die Spannungsmessung auf 0,75 Volt DC Spitze-zu-Spitze.

Interpretation der Wellenformen

Nachdem das ScopeMeter angeschlossen ist und 24-Volt DC Strom anliegt, sollte eine Wellenform erscheinen, sofern der Link Active Scheduler (LAS) aktiv kommuniziert.

Ideale Manchester-Kodierung Wellenform
Ideale Manchester-Kodierung Wellenform
Broadcast-Signal mit ca. 1 Volt Rauschen
Broadcast-Signal mit ca. 1 Volt Rauschen
  • Ideale Wellenform: Das Signal sollte die spezifizierten trapezförmigen Charakteristiken der Manchester-Kodierung aufweisen.
  • Keine Wellenform: Wenn keine Wellenform erscheint, deutet dies auf einen Fehler im LAS (Link Active Scheduler) hin.
  • Degradierte Wellenform: Wenn das Signal Rauschen oder unerwartete Spitzen (Spikes) aufweist, deutet dies auf ein fehlerhaftes Feld- oder Host-Gerät im Segment hin.

Isolierung fehlerhafter Geräte

Um ein fehlerhaftes Gerät zu identifizieren, gehen Sie wie folgt vor:

Broadcast-Signal mit Spannungsspitze
Broadcast-Signal mit Spannungsspitze
  1. Entfernen Sie nacheinander die Geräte aus dem Segment.
  2. Beobachten Sie die Wellenform auf dem ScopeMeter.
  3. Wenn die Störung (z. B. Spannungsspitzen) verschwindet, ist das zuletzt entfernte Gerät wahrscheinlich die Ursache für das fehlerhafte Kommunikationsverhalten.

Praktische Hilfe

Typische Probleme

Keine Wellenform auf dem Display sichtbar

Überprüfen Sie, ob der Link Active Scheduler (LAS) aktiv kommuniziert. Wenn keine Wellenform erscheint, ist der LAS wahrscheinlich fehlerhaft.

Wellenform weist Spannungsspitzen (Spikes) auf

Dies deutet auf eine fehlerhafte Kommunikationskarte in einem Feldgerät oder am Host LAS hin. Isolieren Sie das Gerät durch schrittweises Entfernen.

Signal ist stark verrauscht (ca. 1V p-p)

Überprüfen Sie die Verkabelung und Abschirmung des Segments auf externe Störeinflüsse.

Vor der Verwendung

  • Stellen Sie sicher, dass das ScopeMeter batteriebetrieben ist (galvanische Trennung).
  • Verbinden Sie die Messsonde und den Erdungsanschluss über beide Drähte des H-1 Segments.
  • Stellen Sie das ScopeMeter auf die Erfassung eines 32-Mikrosekunden-Bitmusters ein.
  • Stellen Sie die Spannungsmessung auf 0,75 Volt DC Spitze-zu-Spitze ein.

Technische Daten in der Praxis

32-Mikrosekunden-Bitmuster
Erforderliche Zeitbasis-Einstellung zur korrekten Darstellung des Fieldbus-Signals.
0,75 Volt DC Spitze-zu-Spitze
Erforderlicher Spannungsbereich zur korrekten Erfassung des Fieldbus-Signals.

Abbildungen und Diagramme

  • Abbildung 1 zeigt die ideale Manchester-Kodierung.
  • Abbildung 2 zeigt ein Signal mit ca. 1V Rauschen.
  • Abbildung 3 zeigt ein Signal mit einer Spannungsspitze.

Modellkompatibilität

  • Geeignet für FOUNDATION Fieldbus H-1 Segmente.
  • Das ScopeMeter muss batteriebetrieben sein, um Erdschleifen zu vermeiden.

Autor der Aufbereitung

Laura Fischer

Fachredakteurin für Gebrauchsanleitungen

Beschreibt zentrale Funktionen, Einsatzbereiche und Hinweise aus Handbüchern in einer kompakten und nutzerfreundlichen Form.