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Installationsanleitung für Hilti HIT-HY 200-A V3 / HIT-HY 200-R V3 Injektionssystem

Schnellstartanleitung und Installationshandbuch für das Hilti HIT-HY 200-A V3 und HIT-HY 200-R V3 Injektionssystem. Erfahren Sie mehr über Bohrverfahren, Reinigung, Aushärtezeiten und Montage für Bewehrungsanschlüsse.

PDF-Quelle: English · Zusammenfassung: Deutsch

Schnelle Antworten aus der Anleitung

Kurze Antwort

  • Das Hilti HIT-HY 200-A V3 / HIT-HY 200-R V3 ist ein Injektionssystem für die nachträgliche Bewehrungsanschlusstechnik in Beton. Die Installation erfordert eine korrekte Bohrlochreinigung und Einhaltung der temperaturabhängigen Aushärtezeiten. S. 3, 14, 15

Wichtigste Schritte

  • Bohrloch reinigen S. 16, 17
  • Mörtel injizieren S. 18, 19

Erste Inbetriebnahme

  • Mischer aufschrauben und erste Mörtelmenge verwerfen (2-4 Hübe je nach Gebinde). S. 18
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Probleme und Lösungen

Bohrloch nicht sauber

Bohrloch erneut gemäß Anleitung reinigen (Bürsten und Blasen).

S. 16, 17

Technische Daten

Parameter Wert Hinweis Seiten
Temperaturbereich (Installation) -10 °C bis +40 °C Zulässige Temperatur des Untergrunds bei der Installation. S. 6

Wo es im PDF steht

  • Produktbeschreibung S. 5
  • Installationsanweisungen S. 15, 16, 17, 18
Inhaltsverzeichnis

Abbildungen aus der Anleitung

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Wichtige Informationen aus der Anleitung

Dieses Dokument enthält die technischen Spezifikationen und Installationsanweisungen für das Hilti HIT-HY 200-A V3 und HIT-HY 200-R V3 Injektionssystem. Es ist für die Verwendung bei Bewehrungsanschlüssen in Beton (C20/25 bis C50/60) vorgesehen. Die Installation muss durch qualifiziertes Personal erfolgen.

Produktbeschreibung

Das System besteht aus dem Injektionsmörtel (330 ml oder 500 ml Foliengebinde), dem statischen Mischer HIT-RE-M und den entsprechenden Stahlelementen (Bewehrungsstäbe).

Installationsvoraussetzungen

Zusätzliches Montagefoto von Seite 2
Zusätzliches Montagefoto von Seite 2
Hammerbohren (HD)
Hammerbohren (HD)
  • Untergrund: Normalbeton, bewehrt oder unbewehrt, nicht carbonatisiert.
  • Temperatur: Installation bei -10 °C bis +40 °C.
  • Bohrverfahren: Hammerbohren (HD), Hammerbohren mit Hohlbohrer (HDB) oder Diamantbohren mit Aufrauen (RT).

Reinigung der Bohrlöcher

Eine gründliche Reinigung ist essenziell für die Tragfähigkeit. Je nach Bohrverfahren stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:

Manuelle Reinigung (MC)
Manuelle Reinigung (MC)
  • Manuelle Reinigung (MC): Für Durchmesser d0 ≤ 20 mm und Tiefe ≤ 10 · ϕ.
  • Druckluftreinigung (CAC): Für größere Durchmesser und Tiefen.
  • Automatische Reinigung (AC): Während des Bohrens mit Hilti TE-CD/TE-YD Systemen.

Injektion und Montage

Vorbereitung der Injektion
Vorbereitung der Injektion
Injektionsmethode
Injektionsmethode
Setzen des Elements
Setzen des Elements
  1. Vorbereitung: Mischer auf das Foliengebinde schrauben. Die ersten Mengen des Mörtels müssen verworfen werden (siehe Mengenangaben in der Anleitung).
  2. Injektion: Mörtel blasenfrei vom Bohrlochgrund aus injizieren. Bohrloch zu ca. 2/3 füllen.
  3. Setzen: Bewehrungsstab langsam unter Drehen bis zur Markierung einschieben.
  4. Aushärtung: Während der Aushärtezeit (tcure) darf der Stab nicht bewegt oder belastet werden.

Aushärtezeiten

Die Aushärtezeiten variieren stark je nach Temperatur des Untergrunds. Beachten Sie unbedingt die Tabelle B4 in der Anleitung, um die korrekten Zeiten für Ihr Modell (A V3 oder R V3) zu ermitteln.

Herstellerinformationen

Hilti

Markenprofil

Praktische Hilfe

Typische Probleme

Schlechte Lastwerte

Häufig verursacht durch unzureichende Bohrlochreinigung. Stellen Sie sicher, dass das Bohrloch frei von Staub und Bohrmehl ist.

Carbonatisierter Beton

Die carbonatisierte Schicht muss vor der Installation im Bereich des Anschlusses entfernt werden.

Mörtel läuft bei Überkopfmontage aus

Verwenden Sie die Hilti HIT-OHC Tropfschale und sichern Sie den Stab mit Keilen (HIT-OHW).

Vor der Verwendung

  • Prüfen Sie, ob der Beton trocken oder feucht ist (keine überfluteten Löcher).
  • Stellen Sie sicher, dass der Beton nicht carbonatisiert ist.
  • Überprüfen Sie die Temperatur des Untergrunds.
  • Verwenden Sie die korrekte Bürste und Düse gemäß den Tabellen für Ihren Bohrlochdurchmesser.
  • Stellen Sie sicher, dass der Bewehrungsstab trocken und frei von Öl ist.
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Abbildungen und Diagramme

  • Die Tabellen B5, B6 und B7 zeigen die benötigten Werkzeuge (Bürsten, Düsen, Verlängerungen) für verschiedene Bohrverfahren.
  • Tabelle B4 gibt die exakten Verarbeitungs- und Aushärtezeiten in Abhängigkeit von der Temperatur an.

Modellkompatibilität

  • Nur für Beton C20/25 bis C50/60 geeignet.
  • Nicht für überflutete Bohrlöcher geeignet.
  • Bewehrungsstäbe von 8 mm bis 32 mm Durchmesser.

Autor der Aufbereitung

Markus Weber

Dokumentationsanalyst

Bereitet PDF-Handbücher für klare Produktseiten auf und achtet darauf, dass technische Angaben präzise und nachvollziehbar bleiben.