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Bedienungsanleitung für Genelec 1237A und 1238A Smart Active Monitor

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Genelec 1237A und 1238A Smart Active Monitore einrichten, kalibrieren und montieren. Diese Anleitung enthält Details zur GLM-Software, Verkabelung, Rack-Montage und Fehlerbehebung.

Inhaltsverzeichnis

Abbildungen aus der Anleitung

Bild zum Vergrößern anklicken

Wichtige Informationen aus der Anleitung

Die Genelec 1237A und 1238A sind Drei-Wege-Monitore, die für die Verwendung mit der Genelec Loudspeaker Manager (GLM) Software konzipiert sind. Die Einrichtung erfolgt über einen vollautomatischen Prozess in der GLM-Software. Es gibt keine manuellen Einstellregler am Verstärkergehäuse, da alle Parameter über die Software gesteuert werden.

Genelec 1237A/1238A Monitor
Genelec 1237A/1238A Monitor

Einrichtung und Kalibrierung

GLM Software Oberfläche
GLM Software Oberfläche
  • Verbinden Sie die Monitore über CAT5-Kabel (RJ45) in einer Kette mit dem GLM-Adapter.
  • Schließen Sie den GLM-Adapter per USB an Ihren Computer an.
  • Platzieren Sie das Messmikrofon an der Hörposition des Toningenieurs, auf einem Stativ, mit dem Mikrofon nach oben gerichtet auf Ohrhöhe.
  • Installieren und starten Sie die GLM-Software, um die Monitore zu messen und zu kalibrieren.
  • Wenn Sie die Monitore ohne Computer betreiben möchten, nutzen Sie die Funktion "Store the Settings" in der GLM-Software, um die Konfiguration im Monitor zu speichern.

Montage und Aufstellung

Die akustischen Achsen der Monitore sollten direkt auf die Hörposition ausgerichtet sein. Achten Sie auf eine symmetrische Aufstellung. Bei der Montage des RAM-L Verstärkers in einem 19-Zoll-Rack ist auf ausreichende Belüftung zu achten (mindestens 1U Freiraum über und unter dem Verstärker). Bei freistehender Montage ist ein Freiraum von mindestens 250 mm über und 10 cm an den Seiten des Verstärkers erforderlich.

Demontage des Verstärkers
Demontage des Verstärkers
Vorbereitung für Rack-Montage
Vorbereitung für Rack-Montage

Anschlüsse

Die Monitore verfügen über analoge XLR-Eingänge sowie digitale AES/EBU-Eingänge. Der digitale Eingang wird automatisch erkannt, sobald ein gültiges Signal anliegt. Das GLM-Netzwerk nutzt RJ45-Anschlüsse; verbinden Sie diese niemals mit einem Ethernet-LAN.

LED-Anzeigen und Fehlerbehebung

Eine grüne LED auf dem DCW-Panel zeigt den Normalbetrieb an. Eine rote LED signalisiert einen Überlastungszustand. Dies kann durch folgende Ereignisse ausgelöst werden:

  • Überschreiten des maximalen analogen Eingangspegels.
  • Digitales Clipping am Eingang.
  • Überlastung der Treiber oder des Verstärkers.
  • Fehler im AES/EBU-Datenstrom.

Sollte die rote LED leuchten, reduzieren Sie den Pegel der Signalquelle und prüfen Sie die digitale Datenübertragung.

Sicherheitshinweise

Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifiziertem Servicepersonal durchgeführt werden. Öffnen Sie niemals das Gehäuse. Stellen Sie sicher, dass das Gerät an eine geerdete Steckdose angeschlossen ist. Achten Sie auf ausreichende Belüftung hinter dem Monitor, um Überhitzung zu vermeiden.

Praktische Hilfe

Typische Probleme

Rote LED leuchtet am Monitor

Dies deutet auf eine Überlastung hin (analoges Clipping, digitales Clipping oder Treiberüberlastung). Reduzieren Sie den Pegel der Signalquelle.

Kein Ton oder falsche Konfiguration

Stellen Sie sicher, dass die GLM-Software korrekt konfiguriert ist und die Monitore im Netzwerk erkannt werden. Prüfen Sie die AES/EBU-Signalquelle.

Vor der Verwendung

  • GLM-Software heruntergeladen und installiert
  • Messmikrofon für die Kalibrierung bereit
  • CAT5-Kabel für das GLM-Netzwerk vorhanden
  • Ausreichende Belüftung (mind. 5 cm Freiraum) sichergestellt
  • Akustische Achsen auf die Hörposition ausgerichtet

Abbildungen und Diagramme

  • Abbildung 1: Ausrichtung der akustischen Achse auf die Hörposition.
  • Abbildung 3: Verkabelung des GLM-Netzwerks zwischen Monitoren und Computer.
  • Abbildung 4: Anschlussfeld des RAM-L Verstärkers.
  • Abbildung 6-10: Schritte zur Demontage des Verstärkers und Einbau in ein 19-Zoll-Rack.

Modellkompatibilität

  • Kompatibel mit 8200-Serie SAM-Monitoren und 7200-Serie SAM-Subwoofern im gleichen Netzwerk.
  • AES/EBU-Eingang unterstützt Single-Wire und Dual-Wire Modi.

Autor der Aufbereitung

Laura Fischer

Fachredakteurin für Gebrauchsanleitungen

Beschreibt zentrale Funktionen, Einsatzbereiche und Hinweise aus Handbüchern in einer kompakten und nutzerfreundlichen Form.