Fehlerbehebungshandbuch für Cisco Nexus 1000V für Microsoft Hyper-V
Ein umfassendes Fehlerbehebungshandbuch für den Cisco Nexus 1000V für Microsoft Hyper-V. Diese Anleitung bietet Lösungen für häufige Probleme bei Installation, Lizenzierung, Hochverfügbarkeit, Port-Konfigurationen, VLANs und...
Inhaltsverzeichnis
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Dieses Handbuch dient als umfassende Referenz zur Fehlerbehebung für den Cisco Nexus 1000V in einer Microsoft Hyper-V-Umgebung. Es deckt den gesamten Betrieb ab, von der Installation über die Lizenzierung bis hin zur fortgeschrittenen Netzwerkkonfiguration und Fehlerdiagnose.
Fehlerbehebungsprozess
Um Netzwerkprobleme systematisch zu lösen, empfiehlt Cisco folgendes Vorgehen:
- Sammeln Sie Informationen, die die spezifischen Symptome definieren.
- Identifizieren Sie alle potenziellen Ursachen.
- Eliminieren Sie diese Ursachen systematisch, beginnend mit der wahrscheinlichsten, bis das Problem behoben ist.
Installation und Konfiguration
Häufige Installationsprobleme betreffen die Kommunikation zwischen dem Microsoft SCVMM und dem Nexus 1000V. Wenn ein Host den Status "Not Responding" anzeigt, sollte er im SCVMM aktualisiert werden. Bei Fehlern beim Hinzufügen von Hosts zu einem logischen Switch (z.B. Fehler 2912) müssen möglicherweise spezifische Hyper-V-Adapter deinstalliert und der virtuelle Switch neu erstellt werden.






Hochverfügbarkeit (HA)
Der Nexus 1000V unterstützt Hochverfügbarkeit durch redundante VSM-VMs (Virtual Supervisor Module). Probleme bei der Synchronisierung zwischen aktivem und Standby-VSM können oft durch Überprüfung der VLAN-Konnektivität (Control und Management) oder durch einen Neustart des Standby-Moduls behoben werden.
Lizenzierung
Die Lizenzierung basiert auf der Anzahl der CPU-Sockets auf den Hyper-V-Servern. Wenn ein VEM (Virtual Ethernet Module) als "unlicensed" angezeigt wird, können keine Daten über die vEthernet-Schnittstellen übertragen werden. Überprüfen Sie die Lizenznutzung mit dem Befehl show license usage.
Port-Konfiguration und Fehlerbehebung
Das Handbuch bietet detaillierte Anleitungen zur Diagnose von Port-Problemen, einschließlich:
- Link Flapping: Diagnose von Ports, die ständig zwischen "up" und "down" wechseln.
- ErrDisabled-Status: Ursachen wie fehlerhafte Verkabelung oder inkompatible Port-Channel-Konfigurationen.
- Port Security: Verwaltung von MAC-Adressen und Behebung von Sicherheitsverletzungen.
Netzwerk-Features
Zusätzlich werden folgende Themen behandelt:
- VLANs und Private VLANs: Konfiguration und Isolierung von Netzwerken.
- NetFlow: Überwachung des IP-Verkehrs.
- Access Control Lists (ACLs): Filterung von Datenverkehr.
- Quality of Service (QoS): Priorisierung von Datenverkehr.
- SPAN: Port-Spiegelung zur Analyse.
- Multicast IGMP Snooping: Optimierung des Multicast-Verkehrs.
- DHCP, DAI und IPSG: Sicherheitsfunktionen zur Validierung von IP- und MAC-Adressen.
System- und Modul-Fehlerbehebung
Für tiefgreifende Analysen stehen Befehle wie vemcmd und vemlog zur Verfügung. Diese ermöglichen die Überprüfung der Konfiguration auf VEM-Ebene, das Auslesen von Logs und die Analyse von Core-Dumps.
Herstellerinformationen
Cisco Systems, Inc.
Praktische Hilfe
Typische Probleme
Aktualisieren Sie den Host über die Microsoft SCVMM-Benutzeroberfläche.
Deinstallieren Sie die Hyper-V Virtual Ethernet- und Switch Extension-Adapter und erstellen Sie den virtuellen Switch neu.
Überprüfen Sie die Lizenznutzung mit 'show license usage' und stellen Sie sicher, dass genügend Lizenzen für die CPU-Sockets vorhanden sind.
Stellen Sie sicher, dass das VLAN in der 'allowed VLAN'-Liste des Trunks enthalten ist.
Vor der Verwendung
- Stellen Sie sicher, dass VSM und VEM kompatible Softwareversionen ausführen.
- Überprüfen Sie die Netzwerkverbindung zwischen VSM und VEM.
- Stellen Sie sicher, dass die Ports 80 und 443 für die Kommunikation mit dem SCVMM offen sind.
- Überprüfen Sie die Internet Explorer-Proxy-Einstellungen, falls der VSM nicht sichtbar ist.
Technische Daten in der Praxis
- LTL (Local Target Logic)
- Ein interner Index für Schnittstellen, der zur schnellen Identifizierung in VEM-Befehlen dient.
- CBL (Color Blocking Logic)
- Gibt an, ob ein VLAN auf einem Port weitergeleitet (1) oder blockiert (0) wird.
- VEM (Virtual Ethernet Module)
- Die Daten-Ebene des Nexus 1000V, die auf dem Hyper-V-Host läuft.
- VSM (Virtual Supervisor Module)
- Die Steuerungs-Ebene des Nexus 1000V, die als VM läuft.
Abbildungen und Diagramme
- Abbildung 3-1 zeigt die zu deinstallierenden Netzwerkadapter im Geräte-Manager bei Installationsfehlern.
- Abbildung 11-1 veranschaulicht die Zuordnung der verschiedenen Port-Ebenen (vNIC, vEth, lveth, Ethernet, Uplink) innerhalb eines VEM.
- Abbildung 11-2 zeigt die logische VSM-Sicht auf die Ports und deren Verbindung zum Upstream-Switch.
Modellkompatibilität
- Erfordert Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM).
- VSM und VEM müssen kompatible Versionen verwenden.
- Unterstützt Microsoft Windows Server 2016.
Autor der Aufbereitung
Laura Fischer
Fachredakteurin für Gebrauchsanleitungen
Beschreibt zentrale Funktionen, Einsatzbereiche und Hinweise aus Handbüchern in einer kompakten und nutzerfreundlichen Form.