Funktionsreferenz für Hitachi Job Management Partner 1/Base
Dieses Handbuch bietet eine detaillierte Funktionsreferenz für JP1/Base, einschließlich der Verfahren zum Ausgeben und Abrufen von JP1-Ereignissen durch Benutzeranwendungen.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungen aus der Anleitung
Zur Stelle im Text springenWichtige Informationen aus der Anleitung
Dieses Dokument dient als Funktionsreferenz für JP1/Base. Es richtet sich an Entwickler, die JP1/Base-Funktionen in ihre eigenen Anwendungen integrieren möchten, um JP1-Ereignisse auszugeben oder abzurufen. Das Handbuch deckt die notwendigen Voraussetzungen, Programmierbeispiele und die detaillierte Beschreibung der API-Funktionen ab.
Funktionen zur Ereignisverwaltung
JP1/Base ermöglicht die direkte Interaktion mit dem Ereignis-Datenbank-System. Die Hauptfunktionen umfassen:


- Ausgabe von Ereignissen: Mit der Funktion JevRegistEvent können benutzerdefinierte Ereignisse an den JP1/Base-Ereignisserver gesendet werden.
- Abruf von Ereignissen: Über eine Kette von Funktionen (JevGetOpen, JevGetEvent, JevGetClose) können Anwendungen Ereignisse aus der Datenbank abfragen, die bestimmten Filterkriterien entsprechen.
Voraussetzungen für die Entwicklung
Um die JP1/Base-Funktionen nutzen zu können, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Installation von JP1/Base auf dem Zielsystem.
- Verfügbarkeit eines unterstützten C/C++-Compilers (z. B. Visual C++, gcc, Sun Studio, XL C/C++).
- Einbindung der entsprechenden Header-Datei (JevApi.h) und Verknüpfung mit den statischen Bibliotheken (z. B. libJevApiA.lib unter Windows oder entsprechende .a-Archive unter UNIX).
Verfahren zur Ereignisverarbeitung
Der Prozess der Ereignisverarbeitung folgt einem strukturierten Ablauf:
- Festlegung: Bestimmen Sie die Art der Ereignisse und deren Attribute (Basisattribute wie ID und Nachricht, sowie erweiterte Attribute).
- Programmierung: Implementieren Sie den Code unter Verwendung der bereitgestellten API-Funktionen.
- Kompilierung: Kompilieren und verknüpfen Sie den Quellcode mit den korrekten Bibliotheksoptionen für Ihr Betriebssystem.
- Filterung: Definieren Sie beim Abruf von Ereignissen Filterkriterien, um nur relevante Daten zu erhalten.
API-Funktionsübersicht
Die Referenz enthält detaillierte Beschreibungen für zahlreiche Funktionen, darunter:
- JevGetOpen / JevGetClose: Verbindungsaufbau und -abbau zum Ereignisserver.
- JevGetEvent: Abruf eines Ereignisses basierend auf einem Filter.
- JevGetMessage / JevGetFirstExtAttr / JevGetNextExtAttr: Zugriff auf Nachrichteninhalt und erweiterte Attribute.
- JevFreeEvent: Speicherfreigabe für abgerufene Ereignisdaten.
Offizielle Quellen aus der Anleitung
Herstellerinformationen
Hitachi, Ltd.
Praktische Hilfe
Typische Probleme
Überprüfen Sie, ob notwendige Dateien gelöscht wurden oder ob falsche Kompilierungsoptionen verwendet werden. Installieren Sie JP1/Base ggf. neu.
Der Filter enthält einen Syntaxfehler. Überprüfen Sie die Filter-Syntax gemäß dem JP1/Base User's Guide.
Die Anwendung hat keine Berechtigung zur Verbindung mit dem Ereignisserver. Konfigurieren Sie den 'users'-Parameter in der Konfigurationsdatei (conf) des Ereignisservers.
Vor der Verwendung
- Installieren Sie JP1/Base auf dem System.
- Stellen Sie sicher, dass ein kompatibler Compiler installiert ist.
- Binden Sie die Header-Datei JevApi.h in Ihr Projekt ein.
- Verknüpfen Sie die korrekte statische Bibliothek für Ihr Betriebssystem und Ihre Architektur (32/64-bit).
- Definieren Sie die benötigten Ereignisattribute im Voraus.
Technische Daten in der Praxis
- JEVGET_NOWAIT
- Modus beim Ereignisabruf: Die Funktion gibt sofort einen Fehler zurück, wenn kein Ereignis gefunden wird.
Abbildungen und Diagramme
- Die Abbildung auf Seite 19 zeigt den Fluss der Ereignisinformationen bei der Ausgabe von benutzerdefinierten Ereignissen durch eine Anwendung an den JP1/Base-Server.
- Die Abbildung auf Seite 20 illustriert den Prozess des Ereignisabrufs, bei dem eine Anwendung über die JP1/Base-API Daten aus der Ereignis-Datenbank (Event DB) bezieht.
Modellkompatibilität
- JP1/Base sichert Binärkompatibilität mit Anwendungen, die in früheren Versionen erstellt wurden, sofern die Ausführungsumgebung neuer oder gleich der Entwicklungsumgebung ist.
- Für Linux x64-Umgebungen muss beim Kompilieren und Linken die Option -m32 hinzugefügt werden.
Autor der Aufbereitung
Laura Fischer
Fachredakteurin für Gebrauchsanleitungen
Beschreibt zentrale Funktionen, Einsatzbereiche und Hinweise aus Handbüchern in einer kompakten und nutzerfreundlichen Form.