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Schaltpläne für Schneider Masterpact NT und NW Universal-Leistungsschalter

Ein technischer Leitfaden zu den Schaltplänen für Schneider Masterpact NT und NW Leistungsschalter, einschließlich Anschlussbelegungen für Auslöseeinheiten, Fernbedienungsfunktionen, Hilfskontakte und Kommunikationsmodule.

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Informationen aus der Anleitung

Dieses Dokument enthält die offiziellen Schaltpläne für die Universal-Leistungsschalter der Serien Masterpact NT und NW. Es dient als Referenz für die elektrische Verdrahtung von Auslöseeinheiten, Fernbedienungsfunktionen, Hilfskontakten und Kommunikationsmodulen. Beachten Sie, dass fest montierte Leistungsschalter keine Einschubkontakte (CE, CD, CT) besitzen.

Sicherheitshinweise

  • Die 24-V-Gleichstromversorgung für die Auslöseeinheit muss von der 24-V-Versorgung der Kommunikationsmodule getrennt und isoliert sein.
  • Entfernen Sie keine werkseitig installierten Brücken (z. B. zwischen Z3, Z4 und Z5 für ZSI oder T1 und T2 für den Neutralleiter-Stromwandler), sofern dies nicht explizit für die Konfiguration erforderlich ist.
  • Bei Fernbedienungsfunktionen muss der Federspeichermotor (MCH) mindestens vier Sekunden Zeit haben, um die Einschaltfedern vollständig zu spannen, bevor das Einschaltgerät (XF) betätigt wird.
  • Um induzierte Spannungen an den Klemmen C2 und A2 zu vermeiden, halten Sie die Leitungen so kurz wie möglich (unter 3 m). Verwenden Sie andernfalls ein Koppelrelais.

Anschlussbelegungen

Die Dokumentation enthält detaillierte Tabellen für die Klemmenbelegung:

  • Auslöseeinheiten (Trip Unit): Belegung der Klemmen für Kommunikation (E1-E6), logische Selektivität (Z1-Z5), externe Stromversorgung (F1-, F2+) und Spannungsmessung.
  • Fernbedienung: Anschlüsse für Unterspannungsauslöser (MN), zusätzliche Arbeitsstromauslöser (MX), Einschaltspulen (XF), Betriebsbereitschaftskontakte (PF) und Federspeichermotor (MCH).
  • Hilfskontakte und Einschubkontakte: Übersicht der Klemmen für OF-Kontakte (Ein/Aus-Stellung), SDE-Kontakte (Fehlermeldung) sowie die Positionsschalter für Einschubrahmen (CD, CE, CT).

Kommunikationsoptionen

Für die Anbindung an Kommunikationsnetzwerke (Modbus) ist ein spezifisches Schema für das Circuit Breaker Communications Module (BCM) und das Cradle Communication Module (CCM) vorgesehen. Bei Verwendung von Kommunikationsversionen der MX1- oder XF-Spulen müssen die Klemmen C3 und A3 zwingend angeschlossen werden.

Praktische Hilfe

Typische Probleme

Arbeitsstromauslöser oder Einschaltspule funktioniert nicht korrekt.

Prüfen Sie auf induzierte Spannungen an Klemme C2/A2. Halten Sie die Leitungslänge unter 3 m oder verwenden Sie ein Koppelrelais.

Federspeichermotor (MCH) lädt nicht korrekt.

Stellen Sie sicher, dass nach dem Einschalten mindestens vier Sekunden Zeit für den Ladevorgang verbleiben, bevor das XF-Gerät betätigt wird.

Vor der Verwendung

  • Prüfen Sie, ob der Leistungsschalter offen, verbunden und geladen ist.
  • Stellen Sie sicher, dass die 24-V-Versorgung für die Auslöseeinheit isoliert ist.
  • Überprüfen Sie, ob werkseitige Brücken (Z3-Z5, T1-T2) für Ihre Anwendung korrekt gesetzt oder entfernt wurden.
  • Verifizieren Sie bei Kommunikationsmodulen den Anschluss der Klemmen C3 und A3.

Technische Daten in der Praxis

ZSI (Zone Selective Interlocking)
Logische Selektivitätsfunktion zur schnellen Fehlerstromabschaltung.
SDE-Kontakte
Elektrische Fehlermeldekontakte zur Anzeige von Auslösungen.

Modellkompatibilität

  • Fest montierte Leistungsschalter verfügen nicht über Einschubkontakte (CE, CD, CT).
  • Die Bypass-Schaltung über Klemme C2/A2 ist nur für kurzzeitige Betätigung (0,5 s) ausgelegt.

Autor der Aufbereitung

Thomas Schneider

Redakteur für technische Anleitungen

Prüft Bedienungsanleitungen mit Fokus auf Struktur, Sicherheitshinweise und schnelle Orientierung für Nutzerinnen und Nutzer.